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- juc josserand dans Un bijou en Grenat pour la Sant Jordi 2013.
- Cubias Thérèse dans Portrait de Roussillonnaise, vers 1870.
- Cubias Thérèse dans Louis Bertrand décrit Perpignan en 1909.
- Cubias Thérèse dans Broche en or et grenats, France, Second-Empire.
- Marc Faygen dans 1ère fete du costume traditionnel à Agde
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Archives quotidiennes : 13 décembre 2010
Dreissig Jahre ‘Wirtschaftswunder’
Der Granat zwischen divergierenden Ansprüchen Nach dem zweiten Weltkrieg wird das Roussillon zu einem der Versuchsfelder der neuen Konsumgesellschaft, die sich nach Urlaub im Süden sehnt. Das Projekt Racines (Wurzeln) entwickelt ab 1963 eine nie da gewesene Bautätigkeit an der Küste, um es Millionen von Urlaubern zu ermöglichen, im Lande zu bleiben. Dadurch verdoppelt sich im Sommer die Bevölkerung im Departement der Pyrénées Orientales. Der Zustrom von Touristen erstreckt sich … Continuer la lecture
Der aktuelle Schmuck
Mehr denn je gefragt Granat von Perpignan Die heutige Herstellung konnte trotz der Beibehaltung herkömmlicher Techniken ein neues Design entwickeln. Die Rückkehr zur geschlossenen Fassung wird zwei Anforderungen gerecht: dem aktuellen Kundengeschmack und der traditionellen katalanischen Arbeitsweise. Es entwickeln sich indessen zwei Schulen: die eine fertigt von Hand gemachte Unikate, die andere arbeitet mit Designern, die sich neuester Technik bedienen. Zwei Richtungen also, die ein völlig unterschiedliches Schmuckverständnis aufweisen. … Continuer la lecture
Der Regionalismus
die Krönung des Granatschmucks In den letzten Jahren des 19. Jhdts. spielt der Regionalismus eine grosse Rolle im Schaffen des Roussillon. Diese prosperierende Epoche, die man mit ‘belle Epoque’ bezeichnet. Eine Zeit, in der man dauerhaft die Symbole einer Rückbesinnung auf seine katalanischen Wurzeln erhalten will. Der Schmuck steht von nun an zwischen Fortschritt und Tradition und wird zum Wahrzeichen der Katalanität; ein Zeichen der Zugehörigkeit zur katalanischen Heimat. Wenn … Continuer la lecture
Publié dans Bijoux traditionnels
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Die verrückten Jahre
Meisterwerke des Kunsthandwerks Die Zeit zwischen den Kriegen bringt die Herstellung von Granatschmuck zu neuer Blüte, die sich der stilistischen Annäherung zum Art Déco verdankt. Die Zahl der Schmuckschaffenden ist bedeutend und man findet sie verteilt im ganzen Departement der Pyrénées Orientales. Ausser den grossen Bijouterien wie Velzy oder Charpentier trifft man in Prades auf eine Blüte, die durch Joseph Calvet begründet wird, der 1921 die Erbin der hundertjährigen Bijouterie … Continuer la lecture
Der Klerus liebt den Granat
Biszchofskreuze und Marienkronen Die katholische Kirche, die nach 1900 überaus aktiv war im Regionalismus, hatte ihrerseits auch ein Interesse an diesem Stein, der zum Symbol für ein Volk geworden war. Eines Volkes, das einst romanische Klöster errichtet hatte und einer katalanischen Kultur, die immer ihren tiefen Glauben zur Schau getragen hatte. Einige Kelche werden mit Granaten geschmückt; wie der, den Paul Soulié für seinen Sohn bestimmte , der 1905 in … Continuer la lecture
Die Blütezeit des Granat von Perpignan
Der Granat in vielerlei Gestalt Es war eine der grossen Kühnheiten der katalanischen Schmuckherstellung Ende des 19. Jhdts. , die Verarbeitung anderer Steine zu Gunsten des Granat, der in ausgeklügelten Kompositionen verarbeitet wurde, aufzugeben. Durch ihre technische Meisterschaft und eine geglückte Marktanpassung haben es die Schmuckhersteller zum Ende des zweiten Kaiserreichs verstanden, ihrem Schmuck einen innovativen Atem einzuhauchen: in einer Stilrichtung, die sich bis in unsere Tage erhalten hat! … Continuer la lecture
Die Kultur des sich Zeigens
Schmuck vor der Blütezeit des Granat Schmuck ist immer auch Ausdruck starker Gefühle : Liebe, Freundschaft, Erinnerung an ein geliebtes Wesen, aber in einer Grenzregion wie dem Roussillon mit wechselnden Geschicken, das mal spanisch mal französisch war, konnten sich nur wenige Schmuckstücke erhalten. Dennoch gehören kostbare Stücke zum Erscheinungsbild der katalanischen Bevölkerung, die stolz auf ihr kulturelles Erbe ist. Als in der ersten Hälfte des 19. Jhdts. eine gewisse … Continuer la lecture
Publié dans Bijoux traditionnels
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Napoleon III. Und die Zeit der Badine-Kreuze
Das Erbe des Adels Im zweiten Kaiserreich ((1852 – 1870) entsteht ein neues Interesse am 18. Jhdt. Es entwickelt sich ein Kunsthandwerk im Stile der Pompadour. Die Kaiserin Eugénie, die von der Persönlichkeit der Marie-Antoinette eingenommen war, begründete einen Trend, der grossen Einfluss auf die Schmuckherstellung gewann. Im Roussillon wird so ein kostbares und imposantes Kreuz an den aktuellen Zeitgeschmack angepasst. Dieses Kreuz wurde Badine-Kreuz genannt. Der Name entstand durch … Continuer la lecture
Eine jahrhundertealte Tradition
Seit Jahrhunderten ist Perpignan eines der wichtigen Zentren Kataloniens. Im Mittelalter stand die Stadt in ihrer Bedeutung direkt hinter Barcelona. Es gab hier eine Zunft von zwölf Goldschmieden, die Juwelen für das Königshaus von Mallorca herstellten bis hin zu den prächtigen Stücken des 18. Jahrhunderts. Diese Gilde der Silber- und Goldschmiede schuf auch Schmuckstücke wie die berühmten Badine- und Heilig Geist-Kreuze aus Gold und Granat . Einige dieser Schmuckstücke … Continuer la lecture
Publié dans Bijoux traditionnels
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Licht einfangen
Paillon und Fassung des Granat Um die Leuchtkraft und den Schimmer des Granat zu verstärken, wird ein sog. Paillon (ein rot gefärbtes Silberblättchen) sorgfältig ausgeschnitten und in der Fassung befestigt. Der Paillon dient dazu, das Licht zu reflektieren und den Stein lebendig erscheinen zu lassen. Er ist generell in der Farbe des Steins gehalten ausser den „Brésils“ (wörtl.Brasilien), womit man Zitrine bezeichnet, die man auf rote Paillons legt, um einen … Continuer la lecture
Publié dans Bijoux traditionnels
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